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Geschichte

Im Jahre 1899 beschloss man nach der Gründung eines Diakonievereins und der Anstellung einer Gemeindediakonieschwester in Mainbernheim, ein eigenes Haus zu erwerben und dieses als Kindergarten mit zunächst 40 Kindern zu nutzen. Bis es so weit war, wurden die Kinder im "ersten Kindergarten Mainbernheims" im "Höhn'schen Anwesen" vor dem "Unteren Tor" betreut.

 

Die im Juni 1901 begonnenen Bauarbeiten an Kindergarten und Diakonissenstation im Holzgraben fanden ihren Abschluss im Oktober 1901; und so konnte am 06. Oktober 1901 das Gebäude durch den damaligen Ortspfarrer, Herrn Pfarrer Walther, feierlich eingeweiht werden.

 

Nachdem die Räumlichkeiten als zu klein und nicht mehr neuzeitlichen Verhältnissen entsprechend befunden wurden, beschloss man 1955 einen Anbau zu erstellen, der 1956 eingeweiht wurde.

 

Um die vorschulische Erziehung besser durchführen zu können, wurde im Jahre 1974 im ersten Stock des Altbaues ein weiterer Saal eingerichtet und im Außengelände des Kindergartens entstand 1976 eine Spielhalle.

 

Das im Jahre 1901 errichtete Gebäude diente fast 80 Jahre lang unter Leitung des Diakonievereins Mainbernheim der Betreuung von Kindern.


Am 31.07.1980 verließen die letzten Kindergartenkinder den "alten Kindergarten", nachdem die Anforderungen des Kindergartengesetzes und die Einrichtung einer dritten Gruppe den Neubau eines größeren Kindergartens erforderlich machten.

 

Die Grundsteinlegung zum neuen Kindergarten an der Rödelseer Straße erfolgte am 14. Dezember 1979. Es war die erste offizielle Amtshandlung des neu installierten Pfarrers Michael Wehrwein im Zusammenwirken mit Herrn Dekan Alfred Wehrmann.


Die Einweihung des neuen Kindergartens konnte am 19. Oktober 1980 gefeiert werden. Am 01. September 1980 übergab der Evang. Diakonieverein Mainbernheim die Trägerschaft des Kindergartens an die Evang.-Luth Kirchengemeinde Mainbernheim.

 

Der neue Kindergarten ist seit nunmehr über 35 Jahren in Betrieb. 

 

Im Jahr 2010 erfolgte eine umfangreiche energetische Sanierung des Gebäudes und der Anbau einer Kinderkrippe. Durch aktive Mitarbeit vieler Kindergarteneltern werden sowohl das Gebäude mit dem Inventar als auch die Außenspielanlagen immer wieder renoviert und repariert und so stets in einem guten Zustand gehalten.

 

Aufgrund der Altersöffnung für Kinder unter 3 Jahren ist der Bedarf an Krippenplätzen enorm angestiegen, so dass die im Jahr 2010 geschaffenen 14 Krippenplätze nicht mehr ausreichen und aktuell ein weiterer Anbau für die Aufnahme von nochmals 14 Krippenkindern ansteht.